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Die Geschichte der Wellpappe
Frühes Wellpapier (1856): Das erste Patent für Wellpappe geht 1856 nach England. Die Erfinder Edward G. Healy und Edward E. Allen entwarfen es als Einlage für hohe Hüte. Die Riffelung sorgte dafür, dass die Hüte ihre Form behielten, und sorgte für einen gewissen Komfort für den Kopf des Trägers.
- Einseitige Wellpappe (1871): Auf der anderen Seite des Atlantiks erhält Albert Jones in den USA 1871 ein Patent für einseitige Wellpappe. Dies war das erste Mal, dass Wellpappe als Verpackungszweck in Betracht gezogen wurde.
- Der Karton kommt (1874 und 1890er Jahre): Oliver Long verbessert den Entwurf von Jones im Jahr 1874, indem er doppelseitige Wellpappe kreiert, die Form, die wir heute kennen. Die industrielle Produktion von Wellpappe beginnt im späten 19. Jahrhundert und in den 1890er Jahren werden in den USA die ersten kommerziell hergestellten Wellpappschachteln hergestellt.
Die zunehmende Beliebtheit von Wellpappe ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Sie waren leichter und günstiger als herkömmliche Holzkisten, einfacher zu handhaben und zu lagern und boten ausreichenden Schutz für viele Waren. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lösten Wellpappkartons zunehmend Holzkartons als Versandmaterial ab.
Wellpappe Herstellung
Wellpappe besteht aus mehreren Papierschichten.
Herstellung des Papiers: Zunächst werden Holzspäne in Zellstoff zerlegt. Dies kann durch mechanische oder chemische Aufschlussverfahren erfolgen. Beim mechanischen Aufschluss werden die Holzspäne zwischen Steinen oder Scheiben gemahlen. Beim chemischen Zellstoff werden Chemikalien verwendet, um das Lignin aufzulösen, das die Holzfasern zusammenhält. Der resultierende Zellstoff wird dann auf einer Papiermaschine zu Papierbögen geformt.
- Formung des gewellten Mediums: Große Rollen Kraftpapier werden einer Wellpappenmaschine zugeführt. Die Maschine führt das Papier zwischen beheizten Walzen hindurch, die es in eine wellenförmige Form, sogenannte Wellen, pressen. Die Rillen tragen dazu bei, die Festigkeit und Steifigkeit des Kartons zu erhöhen.
- Verkleben der Schichten: Anschließend wird ein flacher Liner auf die Ober- und Unterseite des geriffelten Mediums geklebt. Dadurch entsteht eine dreischichtige Struktur, bei der das geriffelte Medium zwischen den beiden flachen Linern liegt. Es werden verschiedene Arten von Klebstoffen verwendet, am häufigsten handelt es sich jedoch um Klebstoffe auf Stärke Basis.
- Schneiden und Verarbeiten: Anschließend wird die Wellpappe in Platten der gewünschten Größe geschnitten. Es kann auch bedruckt oder in Kartons gefaltet werden.
Es stehen verschiedene Wellenformen zur Verfügung, die sich auf die Steifigkeit und Festigkeit des fertigen Kartons auswirken.
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